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“LE” DAS NEUE INTERNATIONALE SCHLAGWORT – What’s in a Name – Putting LE Center Stage

Ein wunderbarer und anregender Artikel die alle betroffenen, Firmen, Vereine und Mediziner am Herzen liegen muss.  Ich habe mir die Mühe gemacht und das für den deutschsprachigem raum übersetzt. Die Übersetzung findet ihr unter dem originalen Artikel.

 

William Repicci  Executive Director at Lymphatic Education & Reseach Network (LE&RN) Veröffentlicht 8.Februar 2017

A woman called me recently. She had had lymphedema for a decade and exclaimed, “When I was first diagnosed with this disease, I talked to my husband, children and friends. They didn’t understand and couldn’t remember that my disease was called lymphedema. Lymphedema is now my private hell.”

This scenario gets played out thousands of times a day. Lymphedema is a combination of two words (“lymph” and “edema”) that most people will never utter once in their lifetimes. As a result, combining them only doubles the challenge of getting this word lodged in the public’s brain. This is true of many diseases, but it is also true that those diseases have established easy-to-remember acronyms.

We have AIDS, MS, ALS, PTSD, SARS, TBI, RA, HPV, and IBD to name a few. In fact, check out Wikipedia for disease and disorder acronyms and you will find hundreds. However, look under “L” and lymphedema is nowhere in sight. And yet, there is in fact an acronym for lymphedema that is sporadically used—“LE.”

Turn on your television and you are likely to hear how advertising giants deal with getting a new disease branded for the general public. “Do you have Restless Leg Syndrome – RLS? Ask your doctor…” Or, “Are you suffering from OIC? Opioid Induced Constipation is a common condition…” There is much for us to learn from those spending millions of dollars to brand their diseases in order to engage the public.

The fact that there are two spellings routinely used in the literature further compounds the problem. The United States, Canada and other countries spell the disease “lymphedema.” Great Britain and much of the rest of the world refers to it as “lymphoedema.” Try a Google search using these different spellings and you’ll get a completely different list of resources. This raises yet one more hurdle to universal recognition of the disease.

Combine all these factors and the result is that lymphedema manages the miraculous feat of both affecting more than 150 million worldwide, while being invisible and unrecognized by the public. One by one, we need to remove all the obstacles that stand in the way of lymphedema becoming a global priority.

In response to this, LE&RN will begin to routinely promote the acronym LE. Others may come up with an even better way to make lymphedema as commonly known as AIDS, or MS, or ALS. My guess is that if you asked most people to tell you what those acronyms stood for, you’d get blank faces or muddled answers at best. The fact is that it doesn’t matter. People merely need to attach the acronym to the disease, and then begin to accumulate information.

We also ask the international community to weigh in on the dilemma of two spellings competing in the literature. Change is never easy, and it means compromise. Collective use of an agreed-upon acronym brings the world a little bit closer.

German translation 

Eine Frau rief mich vor kurzem an. Sie hat seit Jahrzehnte Lymphödeme und sagte mir: “Als ich zum ersten Mal mit dieser Krankheit diagnostiziert wurde, sprach ich mit meinem Mann, Kindern und Freunden. Sie verstanden das alles nicht und konnten sich das Wort nicht merken. Lymphödeme sind jetzt meine private Hölle. ”

Dieses Szenario wird tausendmal am Tag wiederholt. Lymphödeme ist eine Kombination von zwei Worten (“Lymphe” und “Ödem”), dass die meisten Menschen nie in der täglichen Unterhaltung nutzen werden. Infolgedessen ist dieses kombinierte Wort eine wahre Herausforderung und es muss dafür gesorgt werden das es bei der Allgemeinheit bekannt wird. Dies gilt für viele Krankheiten, aber bei den meisten anderen Krankheiten gibt es eine Reihe von leicht zu merkende Akronyme.

Wir haben AIDS, MS, ALS, PTSD, SARS, TBI, RA, HPV und IBD, um nur einige zu nennen. In der Tat, schaut mal auf Wikipedia für Krankheiten und sie werden hunderte von Akronyme finden. Schauen sie allerdings unter „L” und Lymphödem ist keines in Sicht. Und doch gibt es in der Tat ein Akronym für Lymphödeme, das nur sporadisch verwendet wird – “LE”.

Schalten Sie Ihren Fernseher ein und Sie werden wahrscheinlich hören, wie Werbe-Riesen sich immer wieder damit befassen eine neue Krankheit für die breite Öffentlichkeit bekanntzumachen. “Haben Sie Restless Leg Syndrom – RLS? Fragen Sie Ihren Arzt … “Oder:” Leiden Sie unter OIC? Opioid Induced Constipation… “Es gibt sehr viel was wir noch lernen müssen von den Unternehmen die Millionen von Dollar ausgeben um eine Krankheit der Öffentlichkeit bekannt zu machen und sich dafür zu engagieren.

Die Tatsache, dass es zwei in der Literatur routinemäßig verwendete Schreibweisen gibt, steigert das Problem. Die Vereinigten Staaten, Kanada und anderen Ländern buchstabieren die Krankheit “Lymphedema.” Großbritannien und ein Großteil des Restes der Welt bezieht sich auf sie als “Lymphoedema.” Versuchen Sie eine Google-Suche mit diesen verschiedenen Schreibweisen und Sie erhalten völlig andere Listen der Ressourcen. Dies ist eine erhebliche Hürde für die allgemeine Bekanntmachung und Aufklärung diese Erkrankung.

Kombinieren Sie alle diese Faktoren und das Ergebnis ist, dass Lymphödeme Auswirkungen hat auf mehr den 150 Millionen Menschen weltweit, während diese Erkrankung unsichtbar und unerkannt bleibt für die Öffentlichkeit. Wir müssen alle Hindernisse einer nach einander beseitigen um dafür zu sorgen das Lymphödeme eine universelle Anerkennung erlangt.

Als Reaktion darauf beginnt LE & RN routinemäßig das Akronym LE zu fördern. Andere könnten einem noch besseren Weg parat haben um Lymphödeme so publik und bekannt zu machen, wie AIDS, MS oder ALS. Meine Vermutung ist, dass, wenn Sie die meisten Leute fragen, Ihnen zu sagen, wofür dieses Akronym steht, würden Sie leere Gesichter oder verworrene Antworten meistens erhalten. Tatsache ist, dass es keine Rolle spielt. Menschen müssen nur das Akronym kennen um dieses mit der Erkrankung in Verbindung zu bringen, und dann beginnen, sich zu informieren.

Wir bitten die internationale Gemeinschaft auch an dem Dilemma zu arbeiten das es zweier in der Literatur konkurrierender Schreibweisen gibt. Veränderung ist nie einfach, und es bedeutet sicherlich Kompromisse. Der kollektive Gebrauch eines vereinbarten Akronyms bringt die Welt ein wenig näher.