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Alternative zu Farrow Wraps – JUZO ACS light! Jetzt in Deutschland erhältlich

Wie ihr wisst fragen viele auf meinen Blog nach Farrow Wraps. Ich bin sicherlich ein ganz großer fan von dem Produkt aber viel mehr das ich dadurch ein Vielfaches an Freiheit und Selbstbewusstsein zurückgewonnen habe.

Ich denke gerade dieses ist für uns alle wichtig und sind zwei sehr bedeutende Punkte. Natürlich sollte dabei die hervorragende Wirksamkeit um nicht zu sagen eine wesentliche Verbesserung des Umfanges and haut Beschaffenheit nicht vergessen werden!

Naja, wie schon vielfach geschrieben ist Farrow Medical von BSN gekauft worden und leider noch nicht hier im Lande erhältlich. Meine meist optimistische Einstellung und Begeisterung hat sich tatsächlich verleiten lassen in Januar 2016 bei meinem Besuch bei BSN zu glauben, dass ich die Bedeutung und Wichtigkeit für uns Patienten deutlich gemacht habe. Aber bis jetzt hat sich immer noch nichts getan hier in Deutschland. Die Verlinkung zur Bestellung die ich auf Anfrage immer gegeben habe in England hatte auch kein Feedback gegeben so, dass ich keine Ahnung habe ob jemand überhaupt in der Lage war die dort zu erwerben.

Aber manchmal ist das gut so. Im Sommer vor letzten Jahres hatte ich das große Glück das Unternehmen JUZO richtig persönlich kennenzulernen, fantastische und leidenschaftliche Mitarbeiter die gemeinsam ein Ziel haben. Ich liebe Familien Unternehmen, die ticken wirklich ganz anders und haben noch so altmodische Dinge wie stolz und Ehre und sehr hohe Ansprüche an sich selber sowie ihre Produkte.  Die Geschichte des Familienunternehmens JUZO reicht bis ins Jahr 1912 zurück. Nach dem zweiten Weltkrieg siedelte sich der Enkel des Gründers Julius Zorn in Aichach an und entwickelte die Firma JUZO zu einem internationalen Unternehmen.

Ich hatte vor kurzem die großartige Gelegenheit ein Produkt der Firma JUZO zu probieren und ich kann euch das wärmstens empfehlen, ganz bestimmt eine vergleichbare alternative zu Farrow.

Es ist ja nichts Neues das Kompression eines der wichtigsten Eckpfeiler der Lymphödem Behandlung ist. Wrap Systeme bieten mehr Flexibilität und Behandlungsmöglichkeiten sowie Unabhängigkeit und Freiheit.

Juzo Adjustable Compression System    youtube: https://www.youtube.com/watch?v=YOaEfQ5lDMg

JUZO ACS light bietet bis zu 40mmHg druck. Es kann tagsüber sowie nachts getragen werden, lässt sich ganz leicht und bequem adjustieren je nach Bedarf, (sprich wir wissen alle das unser Körper selten an zwei Tage gleich ist, manchmal haben wir mehr oder auch weniger Ödem Volumen) absolut einfache Handhabung auch wenn man Mobilitätsprobleme hat, und arbeitet mit kurzzug (sehr geringes Dehnungsvermögen) Alle Vorteile die auch für Farrow gelten. Die Handhabung ist fantastisch und sehr einfach. Wenn ich die Aussagen sehe im Vergleich zu andere Produkte wird überwiegend von Nutzern die anderen Systeme kennen, ganz klar gesagt das JUZO ACS light angenehmer sind und alle sind durchaus mehr als zufrieden. Schön dass es jetzt die Möglichkeit in Deutschland von JUZO gibt.

Ich habe die Preise angeschaut und ich finde das gerechtfertigt und nicht überteuert, wenn ich mal meine „normale“ Kompressions Versorgung(Strümpfe) vergleiche die über 1000€ gekostet haben mit einer sehr kurzen Lebensdauer. ACS kann bei 30° grad gewaschen werden und sind für eine lange Nutzungsdauer gedacht bzw. entwickelt worden.

Hier ein Auszug von JUZO:

„Zu Beginn der Therapie treten häufig Umfangsschwankungen auf. Juzo Compression Wrap ist ein variables Kompressionssystem, das als Alternative zu herkömmlichen Wickelbinden eingesetzt werden kann.

Dank seinen kurzzügigen Eigenschaften verfügt Juzo Compression Wrap über einen sehr hohen Arbeitsdruck und einen niedrigen Ruhedruck. Durch den Klettverschluss und die Griffzonen ist es leicht anzulegen und kann an schwankende Körperumfänge angepasst werden. Spezielle Einkerbungen sorgen dafür, dass sich keine Lücken zwischen den Laschen bilden. Fensterödemen wird dadurch vorgebeugt.

Das Besondere: Juzo Compression Wrap lässt sich in zwei Segmenten einzeln und auch kombiniert anwenden.

Das Material der ACS Light Klettbandagen weist ein kurzzugiges Verhalten auf, ist also nur wenig elastisch. Dadurch werden ein hoher Arbeitsdruck und ein niedriger Ruhedruck erreicht. Das bedeutet, dass die Manschette den Muskelbewegungen beim Gehen kaum nachgibt. So entsteht eine Massagewirkung die das Gewebe entstaut. In Ruhe ist der Druck gering, sodass man das ACS Light System auch in der Nacht sicher tragen kann.

Vorteile

Im Vergleich zu gepolsterten Kompressionsverbänden, wie sie bei Lymphödem oft angewendet werden, bietet das ACS Light System viele Vorteile.

Selbständige Anwendung

Kompressionsverbände werden oft nach der Lymphdrainage angelegt und dürfen bis zur nächsten Behandlung nicht ausgezogen werden. Das ACS System ist anders! Es lässt sich jederzeit selbständig an- und ausziehen, sodass man es z.B. zum Duschen kurz ablegen kann.

Individuell anpassbar

Kompression wirkt entstauend. Nehmen die Arm- oder Beinumfänge nach einigen Stunden ab, kann man den Druck mit wenigen Handgriffen ganz einfach wieder erhöhen, sodass die Extremität maximal entstaut wird.

Zeitsparend

Mit etwas Übung hat man das ACS Light System in wenigen Minuten angezogen. Stundenlanges Wickeln in der Physio-Praxis gehört der Vergangenheit an.

Dünn und komfortabel

Die Manschetten des ACS Light Systems sind leicht gepolstert um Einschnürungen zu verhindern und einen hohen Komfort zu gewährleisten. Das Material ist aber deutlich dünner als ein gepolsterter Kompressionsverband, sodass man eine hohe Bewegungsfreiheit geniesst und die meisten Schnürschuhe problemlos anziehen kann.

Kosteneffizient

Die Juzo Kompressionsmanschetten sind wiederverwendbar und lassen sich bei 30°C waschen. Da das Anlegen durch eine Drittperson entfällt, ist diese Art der Versorgung schnell günstiger als das Wickeln durch die Physiotherapie.

Indikationen

Das ACS Light Kompressionssystem eignet sich zur Behandlung von Schwellungen mit verschiedenen Ursachen.

  • Lymphödem
  • Lipödem
  • Phlebödem
  • Schwellungen nach Unfällen oder Operationen
  • (offenes Bein)“

Es ist mir wichtig eine ehrliche und aufrichtige Meinung zu geben da ich völlig frei bin von jeglicher Unterstützung der Unternehmen/Produkte die ich bewerte.

Euch wünsche ich viel Erfolg bei diesem hervorragenden Produkt und wenn ich irgendwie helfen kann oder auch nur so freue ich mich von euch zu hören. Alles liebe euch, eure Mo

 

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Now there’s new hope for a possible pharmaceutical treatment for lymphedema

Study finds first possible drug treatment for lymphedema

Collaboration between two Stanford labs has resulted in the discovery of a molecular cause for lymphedema and the first possible drug treatment for it.

Tracey Campbell has lived for seven years with lymphedema, a chronic condition that causes unsightly swelling in her left leg.

Image result for Study finds first possible drug treatment for lymphedema

The disease, which stems from a damaged lymphatic system, can lead to infections, disfigurement, debilitating pain and disability. There is no cure. The only available treatment is to wear compression garments or use massage to suppress the swelling, which can occur throughout the body in some cases. Campbell — who had two quarts of excess water in her left leg by the time she was diagnosed — has for years worn restrictive garments 24 hours a day and has spent an hour each night massaging the lymph fluid out of her leg.

Lymphedema is uncomfortable, exhausting and dangerous if left uncontrolled. As many as 10 million Americans and hundreds of millions of people worldwide suffer from the condition, many from the after-effects of cancer therapy treatments.

“There’s this extra layer of emotional burden,” said Campbell, who added that she has to be constantly vigilant to protect against infection. “All you want to be is normal.”

Now there’s new hope for a possible pharmaceutical treatment for patients like Campbell. A study led by scientists at the Stanford University School of Medicine has uncovered for the first time the molecular mechanism responsible for triggering lymphedema, as well as a drug with the potential for inhibiting that process.

The study was published May 10 in Science Translational Medicine.

“We figured out that the biology behind what has been historically deemed the irreversible process of lymphedema is, in fact, reversible if you can turn the molecular machinery around,” said Stanley Rockson, MD, professor of cardiovascular medicine and the Allan and Tina Neill Professor of Lymphatic Research and Medicine at Stanford. Rockson shares senior authorship of the study with Mark Nicolls, MD, professor of pulmonary and critical care medicine. Stanford research scientists Wen “Amy” Tian, PhD, and Xinguo Jiang, MD, PhD, share lead authorship of the study and are also affiliated with the Veterans Affairs Palo Alto Health Care System.

‘Fundamental new discovery’

“This is a fundamental new discovery,” said Nicolls, who is also a researcher at the VA Palo Alto.

The researchers found that the buildup of lymph fluid is actually an inflammatory response within the tissue of the skin, not merely a “plumbing” problem within the lymphatic system, as previously thought.

Working in the lab, scientists discovered that a naturally occurring inflammatory substance known as leukotriene B4, or LTB4, is elevated in both animal models of lymphedema and in humans with the disease, and that at elevated levels it causes tissue inflammation and impaired lymphatic function.

Further research in mice showed that by using pharmacological agents to target LTB4, scientists were able to induce lymphatic repair and reversal of the disease processes.

“There is currently no drug treatment for lymphedema,” Tian said. Based on results of the study, the drug bestatin, which is not approved for use in the United States but which has been used for decades in Japan to treat cancer, was found to work well as an LTB4 inhibitor, with no side effects, she said.

Based on the research, bestatin (also known as ubenimex), is being tested in a clinical trial that started in May 2016 — known as ULTRA — as a treatment for secondary lymphedema, which occurs because of damage to the lymphatic system from surgery, radiation therapy, trauma or infection. Primary lymphedema, on the other hand, is hereditary. The results of the research pertain to both types.

Rockson is principal investigator for this multisite phase-2 clinical trial.

“The cool thing about this story — which you almost never see — is that a clinical trial testing the therapy has already started before the basic research was even published,” Nicolls said. “This is the first pharmaceutical company-sponsored trial for a medical treatment of lymphedema, a condition that affects millions.”

Nicolls and Tian are co-founders of Eiccose LLC. Eiccose is now part of Eiger BioPharmaceuticals, which gets the drug from Nippon Kayaku in Japan. Eiger is sponsoring the clinical trial. Nicolls and Rockson are both scientific advisers to the company.

http://ourhealthneeds.com/study-finds-first-possible-drug-treatment-for-lymphedema-3/


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Proteolytischen und Fibrinolytischen Eigenschaften von Enzymen führen zu einem Abbau von lymphatische Verschlüsse und sind behilflich bei der Rekonstruktion von lymphatischen Passagen, die dann die abgelagerten Proteine auflösen können.

Ende 2001 habe ich durch Recherchen viele Studien entdeckt die eine Einnahme von Enzyme als sehr positiv gewertet haben für Lymphödeme und ein positiver Nebeneffekt, dass unser immune System wesentlich gestärkt wird. Diese Studien belegen das Enzyme vor allem proteolytische, also eiweißspaltende Enzyme Ödeme/Lymphödeme erheblich vermindern. Die Studien sind durchaus positiv.

Wir wissen das Ödeme meistens eiweißreich sind. Die Proteolytischen und Fibrinolytischen Eigenschaften von Enzymen führen zu einem Abbau von lymphatische Verschlüsse und sind behilflich bei der Rekonstruktion von lymphatischen Passagen, die dann die abgelagerten Proteine auflösen können. Enzyme reduzieren Entzündungen und helfen bzw. lassen eine Verhärtung unseres Gewebes nicht zu in den betroffenen Regionen. Wichtig ist die Zusammensetzung der Enzyme, möglichst ähnlich zum Körpereignebausteine, nicht alle erzielen die gleiche Wirkung bei Lymphödeme, ich nehme Karazym. 

 

Ich freue mich sehr diesen wissenschaftlichen Artikel mit euch teilen zu dürfen. Es ist mir eine große Ehre das Dr. Inderst für meinen Blog und alle die Hilfe brauchen dieses zur Verfügung gestellt hat. Herzlichen Dank nochmal an dieser Stelle!

I’m very happy and proud to be able to present a very interesting article about enzymes and how they can help to cope with Lymphedema. I am the best example, I’ve been taking enzymes, vitamins, high dosage D3, selenium and antioxidants for years and due to that and other methods that I am using I can lead an almost normal life. I’m very proud that Dr. Inderst has taken the time to write about this especially for my blog and my international readers. If you have any questions let me know and I’ll be happy to help.

 

Chronische Lymphödeme (cLÖ)- Entstehung und

naturheilkundliche Therapie, unter bes. Berücksichtigung der Regulativen Enzymtherapie 

Dr. med. Rudolf Inderst

MEF (Medizinische Enzymforschungsgesellschaft) eV, Grassau

 

Einleitung


Lymphödeme sind keineswegs seltene Erscheinungen: In Deutschland sind ca. 4,5 Millionen Menschen von dieser Krankheitseinheit  betroffen, weltweit 60 bis 120 Millionen. Angesichts der großen Zahl von Patienten verwundert es, dass z. B. im Gegensatz zu Forschungsansätzen bei  der Rheumatoiden Arthritis (in Deutschland 1,2 Millionen Betroffene) nur wenige fachärztliche Kongresse durchgeführt werden oder/und auch nur wenige aktuelle wissenschaftliche Traktate existieren.  Auch Medizinstudenten erfahren viel über Arterien und Venen, aber viel zu wenig über Lymphgefäße.  Dabei waren die weiße Flüssigkeit führenden Gefäße bereits im Altertum bekannt, ihre entscheidende Bedeutung in der Humoralmedizin durchaus verstanden, aber in der modernen Medizin werden Lymphgefäße eher stiefmütterlich behandelt. So gibt es keine eigene Zusatzbezeichnung in der Weiterbildungsordnung für Ärztinnen und Ärzte und auch Fachkliniken zur spezifischen Behandlung  sind spärlich in Deutschland. Bedauerlicherweise sind diese Kliniken zumeist private Einrichtungen und sind daher aus Kostengründen für die Betroffenen schwer zugängig.

 

Ursachenforschung

Ursachen für das csLÖ sind in Europa chronische Entzündungen, Tumorinfiltration in Lymphgefäße, postoperative Lymphadenektomie und nach Bestrahlung von Tumoren auftretende Veränderungen. Hier ist das Mammakarzinom die häufigste Ursache.

Nicht zu vergessen ist das Postthrombotische Syndrom -nach wiederholten Venenentzündungen oder Thrombosen-, in dessen Gefolge eine chronisch-venöse Insuffizienz mit sekundärem Lymphödem auftritt.

Bei intensivem Studium der weltweiten Literatur finden sich wichtige neue Erkenntnisse hinsichtlich der einzelnen pathologischen Entwicklung des Lymphödems.

Basis der Erkenntnis ist, dass sich ein LÖ aufgrund eines erhöhten Druckes innerhalb der Lymphgefäße entwickelt und dass es – im Gegensatz zu kardialen Ödemen- ein eiweißreiches Ödem ist. Daraus folgen reaktive Schritte des umgebendes Gewebes bzw. der Lymphgefäße. Schon mit bloßem Auge und bes. lichtmikroskopisch ist die zunehmende Sklerosierung/  Fibrosierung des Gewebes besonders in den höheren Stadien (Stadium 2 + 3) zu erkennen. Dadurch wird das subkutane Fettpolster verschmälert und die Verletzbarkeit in diesen Bezirken nimmt zu: Mögliche Eintrittspforten für pathogene Keime. Die seit vielen Jahren bekannten und immer wiederkehrenden Entzündungsreaktionen (Erysipele) sind die typische Folge.

Biochemisch lassen sich im betroffenen Gewebe vermehrt sog. Matrix- Metallo-Proteasen( MMP 1,3,9) nachweisen, die einen erhöhten Abbau von spezifischem Bindegewebsstrukturen einleiten. Die Konzentration der Gegenspieler (TIMPS) ist erniedrigt, wie das schon bei chronisch nicht heilenden Wunden beobachtet wurde. Gleichzeitig wird aus den ins umliegende Gewebe auswandernden Phagozyten und aus dem Gewebe präformiertes TGF beta in unphysilogisch hohen Konzentrationen freigesetzt und damit die Fibrosierung des Gewebes in Gang gesetzt bzw. unterhalten. Einige Forscher zeigten zudem in Tierstudien, dass zusätzlich abnorm hohe Spiegel von IL 6 auftreten und so in Verbindung zu erhöhtem TGF eine typische chronische Entzündung induzieren. Interessanterweise verfügen die in das betroffene Gebiet auswandernden  und hochaktiven Makrophagen/Phagozyten über deutlich erhöhte Konzentrationen von Defensinen, auch Lysozym: Das gleiche gilt für die in diesem Gebiet befindlichen Keratinozyten: Konstitutionell ist bereits Lysozym vorhanden und nach einem Trauma bilden sich alpha- und beta-Defensine. Das bedeutet, dass der Organismus mit Hilfe von Defensinen möglichen Infektionen gegensteuern will!

Stadieneinteilung:

Üblicherweise werden LÖ in 3 unterschiedliche Schwergrade eingeteilt, wobei angenommen wird, dass bis zum Stadium 2 eine (Defekt)-Heilung möglich ist. Das Vor- oder Latenzstadium (Stadium 0) kann lebenslang bestehen oder in das Stadium I übertreten, wenn keine adäquate Behandlung durchgeführt wird. Das noch weiche Ödem (typische Dellenbildung) lässt sich durch gezielte Hochlagerung des Beins gut beeinflussen. Allerdings hat bereits zu diesem Zeitpunkt eine Fibrosierung des Gewebes eingesetzt. Schreitet die Erkrankung fort, lässt sich die Schwellung auch durch Hochlagerung des Beins nicht mehr beseitigen. Aus der teigigen Schwellung entwickelt sich die für das III. Stadium typische harte Schwellung bzw. eine Elephantiasis. Dazu treten irreversible Hauterscheinungen wie Verfärbungen auf. Ob operative Maßnahmen dann noch sinnvoll sind, sollten lymphologisch geschulte Ärzte zusammen mit Chirurgen entscheiden.

Therapiemöglichkeiten:

Die erste naturheilkundliche Maßnahme sollte  sein:

Zufuhr von hochaktiven Proteasen wie Bromelain, Lysozym und Trypsin und parallele Gabe von Antioxidantien (z. B. innovazym, Fa Innova Vital). Damit werden die übermäßig ablaufenden entzündlichen Vorgänge sinnvoll herab geregelt!

Beispielsweise können Selen und sekundäre Pflanzenstoffe zugeführt werden, die dann als intra- und extrazellulär wirksame Antioxidantien zur Verfügung stehen, wie Zink, die Vitamine C und E sowie Lysozym!

Messbar führen solche Veränderungen im Lymphgefäßbereich zu erhöhtem oxidativen Stress und der ungewöhnliche Druck erniedrigt zusätzlich die lokale Sauerstoffversorgung. Selbst In der neueren Heilkunde hatte man daher zu Recht von einer „Versumpfung“ des Gewebes gesprochen, in der biologischen Medizin werden  Begriffe wie „Verschlackung und Übersäuerung“ verwendet.

Schon seit langen ist bekannt, dass sich bei chronisch verlaufenden Entzündungen die körpereigenen anti-oxidativen Schutzsysteme (Glutathion etc.) zunehmend erschöpfen und damit die Radikalenbildung zunimmt. Folge ist unter anderem auch eine vermehrte Durchlässigkeit von Gefäßen.

In diesem Zusammenhang sollte auf die additive Wirkung von Vitamin D3 (D- Mulsin) hingewiesen werden. Aktuelle immunologische Forschungen zeigen den nachhaltigen Einfluss dieser Substanz nicht nur auf Immunzellen (Phagozyten, B-Zellen, regulatorisch wirksame T-Zellen), sondern auf den die chronische Entzündung fördernden Botenstoff NK kappa B, der aufgrund der vorne angegebenen Ereignisse in der Lage ist, dauerhaft die sog. Entzündungsgene anzuschalten. Aufgrund persönlicher  Erfahrungen sowie Erkenntnissen der Literatur kann eine tägliche Dosis von 2-3.000 IE empfohlen werden.

Die 2. naturheilkundliche Maßnahme muss sein: Entsäuerung , Verminderung der Durchlässigkeit sowie Erhöhung des Lymphflusses:

Es ist histologisch erwiesen, dass sich im betroffenen Gewebe eine chronische Entzündung entwickelt, wobei es also neben erhöhtem Druck zusätzlich zu Permeabilitätsstörungen der Lymphgefäße kommt. Chronische Entzündungen führen zur lokalen Azidose, daher sind auch Basenmittel angezeigt! Permeabilitätsstörungen wirken Bioflavonoide gut entgegen, daher ist innovazym plus (mit Omega 3 Fettsäuren, Dosierung 7 Tabletten/Tag  und Hinweis auf Nüchterneinnahme)  in Kombination mit innova balance besonders wirksam.  Sogar eine gewisse Erhöhung des Lymphflusses lässt sich zudem mit Proteasen erzielen. Die Lymphdrainage  (Achtung Gegenanzeigen bei noch bestehenden Tumoren!) führt zu deutlicher Anregung des Lymphflusses und ist daher in das Gesamttherapiekonzept zu integrieren.

Erfahrungsgemäß liegt bei vielen Betroffenen aufgrund der langandauernden Erkrankung sowie diversen Therapieversuchen mit Antibiotika auch eine Störung der Darmflora vor. Es empfiehlt sich beispielsweise ein 3 Monatskur mit Enterokokken (Symbioflor1) oder Laktobazillen/Bifidobakterien (Symbiovital) ggf. mit Mutaflor (E. coli Stamm).

Die hier angeführten Erkenntnisse und Ergebnisse stützen sich auf die Erfahrungsheilkunde,  sie sind aber aufgrund der Vielzahl von Therapeutika  nicht im Sinne der klassischen Medizin in DB-Plazebo-kontrollierten Studien untersucht worden. Kann es den chronisch leidenden Menschen zugemutet werden auf  „saubere klinische Ergebnisse“ zu warten, die sich aufgrund der Komplexität ohnehin nur schwer erbringen lassen?

Allerdings: Die parallele Maßnahme muss sein, den bestehenden Druck dauerhaft zu senken. Das wird durch die komplexe Entstauungstherapie erreicht.

Die in situ verbleibende Flüssigkeitsmenge erzeugt zunehmenden Druck und führt zur Erweiterung der Lymphgefäße. Der normale Aufbau der Lymphgefäße Intima, Media mit Muskelschicht und Adventitia (Aussenschicht) verändert sich.

Nachdem offensichtlich im Gewebe ein Sauerstoffmangelzustand herrscht, kommt für den naturheilkundlichen Therapeuten auch die Verwendung von OZON (ROCKITANSKY-STIEFEL) bzw. die intravenöse Sauerstofftherapie nach  Dr. REGELSBERGER in Betracht.

Die Leitlinie der klassischen Medizin stellt die Pathophysiologie/Entstehung des chronischen LÖ ähnlich dar, misst aber medikamentösen Maßnahmen wenig Bedeutung zu, insb. bleiben die hier vorgetragenen Therapiemaßnahmen unerwähnt. Dadurch ist der Patient u.a. gezwungen, die Kosten für diese wertvollen Maßnahmen selbst zu übernehmen.

Es ist aber nicht auszuschließen, dass die Zukunft hier Veränderungen bringt: Schon jetzt (2011) werden Bromelain bzw. Kombinationen und Antioxidantien in der Zeitschrift für Komplementärmedizin als sinnvoll und nachhaltig dargestellt.

Die Ernährung sollte im Sinne der biologischen Gesamt-Situation umgestellt und auf den (chronisch einwirkenden) Stress muss geachtet werden! Hitzeeinwirkungen (Sauna, Sonnenbaden etc.)auf die Lymphödeme sind strikt zu meiden. Hochdruckmittel, die Diuretika enthalten, sollten solche Patienten nicht einnehmen, da sie auf das eiweißreiche Ödem keinen Einfluss nehmen!

Chirurgische Therapiemöglichkeiten:

Derzeit gibt es zwar einige erfolgsversprechende Therapiemethoden -wie die sie z. B. an der Universität in Freiburg in Zusammenarbeit mit der Foeldi -Klinik  oder plastisch-chirurgischen Abteilungen an anderen Universtäten in Erlangen oder Heidelberg praktiziert werden- aber die möglichen Verfahren haben sich deutschlandweit bisher nicht durchgesetzt. Eine gute Übersicht über die derzeitigen Möglichkeiten finden die Betroffenen in der im Internet befindlichen Seite des „Vereins zur Förderung der Lymphödemtherapie e.V.“)

Prophylaxe derzeit unzureichend

Natürlich wäre es optimal, die Patienten im Vorfeld (vor OP/Behandlung) eingehend auf die mögliche Entstehung eines LÖ zu unterrichten und sofort nach OP auch mit der Behandlung zu beginnen. Die jetzige Situation ist aber dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl der Patienten weder nach OP eine Rehabilitation durchläuft noch über die therapeutischen Möglichkeiten unterrichtet wird. Das ist ein Versäumnis, das man nicht den Ärzten, sondern in erster Linie den Krankenkassen anlasten muss.

Literatur (Auswahl)

Földi E et al.: Zur Diagnostik und Therapie  des Lymphödems. Deutsches Ärzteblatt 95, 1998

GfbK INFO: Lymphödeme. 2015

Inderst R. Chronische low-Level Entzündungen. EHK 66, 2017

Korpan M: Behandlung des Lymphödems mit Enzymen. MMW Taschenbuch, Herausg.: Wrba H et al München 1997

Kraft K: Lymphödem. MMW-Fortschr. Med. Nr. 16/2001

Negar Vaezipour:

Inzidenz und Risikofaktoren des sekundären Lymphödems nach Therapie des Mammakarzinoms

DISSERTATION Freiburg 2015

 

Siems W und R Brenke: Chronische Lymphödeme umfassend behandeln. DAZ 38/2004

AWMF Leitlinie : Diagnostik und Therapie der Lymphödeme-2009

 

Noch als Zustzinformation, Als Link habe ich schon die Page von http://www.biokrebs.de/ aufgelistet und möchte heute die Seite Enzyme ausdrücklich vorstellen http://www.biokrebs.de/therapien/immunsystem/enzyme

„Enzyme spielen bei praktisch allen Stoffwechselvorgängen im Körper eine Rolle. In der biologischen Krebstherapie gehören sie zu den Wirkstoffen, die dabei helfen, das aus dem Ruder gelaufene Immunsystem wieder zu normalisieren:

  • Sie enttarnen Tumorzellen, so dass diese für das Immunsystem erkennbar werden. Sie lösen so genannte Immunkomplexe auf, die das Abwehrsystem irritieren. Killer- und Fresszellen können so ihre Aktivität wieder gegen Tumorzellen richten.
  • Außerdem hemmen sie Entzündungen und lassen Gewebeschwellungen abklingen.
  • Enzyme stärken die Immunabwehr, verbessern die Wundheilung und beugen Ödemen vor und können während einer Chemo- oder Strahlentherapie die Nebenwirkungen lindern.

In der unterstützenden Krebstherapie werden vor allem proteolytische, also eiweißspaltende Enzyme eingesetzt. Es sind vornehmlich Bromelain aus der Ananas, Papain aus der Papaya, sowie Trypsin und Chymotrypsin aus Bauchspeicheldrüsen von Tieren. Die Präparate enthalten diese Enzyme in hochgereinigter Form. Es gibt rein pflanzlich (wie z. B. Wobenzym P, Bromelain POS, Regazym Plus, Proteozym) oder gemischt tierisch-pflanzlich (wie z.B. Phlogenzym, Enzym-Wied N, Neozym E, Wobe-Mucos NEM oder KaRazym).

Unbedingt zu beachten ist die Einnahmezeit der Enzyme: diese sollte 60 bis 90 Minuten vor den Mahlzeiten erfolgen, da die Funktionsfähigkeit der Enzyme sonst nicht gewährleistet ist.“

Ein paar kleine Auszüge aus einen für mich sehr informativen Buch von Ty Bollinger „ Krebs verstehen und natürlich heilen“ Kopp Verlag möchte ich heute auch sehr gerne mit Ihnen teilen. Seite 369 – 370 . Ich habe dieses Buch so oft weiter empfohlen und auch verschenkt, es lohnt sich definitiv zu Kaufen !!!!   

“ Verdauungsenzyme “

Enzyme spielen die Hauptrolle bei der Verdauung. Es gibt drei Hauptkategorien von Verdauungsenzymen:

Proteasen ( für die Eiweißverdauung)

Amylasen ( Verdauung von Kohlehydraten )

Lipasen ( Verdauung von Fetten )

Die von der Bauchspeicheldrüse produzierte Proteasen werden oft als “ proteolytische “ (Eiweiß verdauende) Enzyme bezeichnet. Ab dem 30. Lebensjahr lässt die körpereigene Produktion von Enzymen drastisch nach.

 

Wir wissen ja das Ödeme meistens Eiweißreich sind, deshalb sollten die nicht mit Diuretika behandelt werden. Logisch erscheint mir dann das Enzyme helfen. Ich wünsche ihnen allen so viel Erfolg wie ich damit habe, natürlich werden nicht alle mit wem sie darüber sprechen positiv reagieren, die Ansichten über Nahrung und Ergänzungsmittel sind sehr geteilt, manchmal glaube ich das einige „Angst “ davor haben das wir unser Wohlbefinden selber in die Hand nehmen. Ich kann nur sagen, ein versuch lohnt sich und ich bin dafür das beste Beispiel.

 


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THE 8th INTERNATIONAL LYMPHOEDEMA FRAMEWORK CONFERENCE

6-9 June 2018, Rotterdam, The Netherlands 

The ILF 2018 Conference will gather practioners, researchers, affiliates and stakeholders from all over the world.

It is thus a great opportunity to present your knowledge to a multi-stakeholder audience.  

We look forward to welcoming you to Rotterdam in June! 

On behalf of the NLNet and the ILF Board



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Chronische Lymphödeme (cLÖ)- Entstehung und naturheilkundliche Therapie, unter bes. Berücksichtigung der Regulativen Enzymtherapie/ Enzyme therapy and lymphedema treatment

Ich freue mich sehr diesen wissenschaftlichen Artikel mit euch teilen zu dürfen. Es ist mir eine große Ehre das Dr. Inderst für meinen Blog und alle die Hilfe brauchen dieses zur Verfügung gestellt hat. Herzlichen Dank nochmal an dieser Stelle!

I’m very happy and proud to be able to present a very interesting article about enzymes and how they can help to cope with Lymphedema. I am the best example, I’ve been taking enzymes, vitamins, high dosage D3, selenium and antioxidants for years and due to that and other methods that I am using I am able to lead an almost normal life. I’m very proud that Dr. Inderst has taken the time to write about this especially for my blog and my international readers. If you have any questions let me know and I’ll be happy to help.

 

Chronische Lymphödeme (cLÖ)- Entstehung und

naturheilkundliche Therapie, unter bes. Berücksichtigung der Regulativen Enzymtherapie

 

Dr. med. Rudolf Inderst

MEF (Medizinische Enzymforschungsgesellschaft) eV, Grassau

 

Einleitung


Lymphödeme sind keineswegs seltene Erscheinungen: In Deutschland sind ca. 4,5 Millionen Menschen von dieser Krankheitseinheit  betroffen, weltweit 60 bis 120 Millionen. Angesichts der großen Zahl von Patienten verwundert es, dass z. B. im Gegensatz zu Forschungsansätzen bei  der Rheumatoiden Arthritis (in Deutschland 1,2 Millionen Betroffene) nur wenige fachärztliche Kongresse durchgeführt werden oder/und auch nur wenige aktuelle wissenschaftliche Traktate existieren.  Auch Medizinstudenten erfahren viel über Arterien und Venen, aber viel zu wenig über Lymphgefäße.  Dabei waren die weiße Flüssigkeit führenden Gefäße bereits im Altertum bekannt, ihre entscheidende Bedeutung in der Humoralmedizin durchaus verstanden, aber in der modernen Medizin werden Lymphgefäße eher stiefmütterlich behandelt. So gibt es keine eigene Zusatzbezeichnung in der Weiterbildungsordnung für Ärztinnen und Ärzte und auch Fachkliniken zur spezifischen Behandlung  sind spärlich in Deutschland. Bedauerlicherweise sind diese Kliniken zumeist private Einrichtungen und sind daher aus Kostengründen für die Betroffenen schwer zugängig.

 

Ursachenforschung

Ursachen für das csLÖ sind in Europa chronische Entzündungen, Tumorinfiltration in Lymphgefäße, postoperative Lymphadenektomie und nach Bestrahlung von Tumoren auftretende Veränderungen. Hier ist das Mammakarzinom die häufigste Ursache.

Nicht zu vergessen ist das Postthrombotische Syndrom -nach wiederholten Venenentzündungen oder Thrombosen-, in dessen Gefolge eine chronisch-venöse Insuffizienz mit sekundärem Lymphödem auftritt.

Bei intensivem Studium der weltweiten Literatur finden sich wichtige neue Erkenntnisse hinsichtlich der einzelnen pathologischen Entwicklung des Lymphödems.

Basis der Erkenntnis ist, dass sich ein LÖ aufgrund eines erhöhten Druckes innerhalb der Lymphgefäße entwickelt und dass es – im Gegensatz zu kardialen Ödemen- ein eiweißreiches Ödem ist. Daraus folgen reaktive Schritte des umgebendes Gewebes bzw. der Lymphgefäße. Schon mit bloßem Auge und bes. lichtmikroskopisch ist die zunehmende Sklerosierung/  Fibrosierung des Gewebes besonders in den höheren Stadien (Stadium 2 + 3) zu erkennen. Dadurch wird das subkutane Fettpolster verschmälert und die Verletzbarkeit in diesen Bezirken nimmt zu: Mögliche Eintrittspforten für pathogene Keime. Die seit vielen Jahren bekannten und immer wiederkehrenden Entzündungsreaktionen (Erysipele) sind die typische Folge.

Biochemisch lassen sich im betroffenen Gewebe vermehrt sog. Matrix- Metallo-Proteasen( MMP 1,3,9) nachweisen, die einen erhöhten Abbau von spezifischem Bindegewebsstrukturen einleiten. Die Konzentration der Gegenspieler (TIMPS) ist erniedrigt, wie das schon bei chronisch nicht heilenden Wunden beobachtet wurde. Gleichzeitig wird aus den ins umliegende Gewebe auswandernden Phagozyten und aus dem Gewebe präformiertes TGF beta in unphysilogisch hohen Konzentrationen freigesetzt und damit die Fibrosierung des Gewebes in Gang gesetzt bzw. unterhalten. Einige Forscher zeigten zudem in Tierstudien, dass zusätzlich abnorm hohe Spiegel von IL 6 auftreten und so in Verbindung zu erhöhtem TGF eine typische chronische Entzündung induzieren. Interessanterweise verfügen die in das betroffene Gebiet auswandernden  und hochaktiven Makrophagen/Phagozyten über deutlich erhöhte Konzentrationen von Defensinen, auch Lysozym: Das gleiche gilt für die in diesem Gebiet befindlichen Keratinozyten: Konstitutionell ist bereits Lysozym vorhanden und nach einem Trauma bilden sich alpha- und beta-Defensine. Das bedeutet, dass der Organismus mit Hilfe von Defensinen möglichen Infektionen gegensteuern will!

Stadieneinteilung:

Üblicherweise werden LÖ in 3 unterschiedliche Schwergrade eingeteilt, wobei angenommen wird, dass bis zum Stadium 2 eine (Defekt)-Heilung möglich ist. Das Vor- oder Latenzstadium (Stadium 0) kann lebenslang bestehen oder in das Stadium I übertreten, wenn keine adäquate Behandlung durchgeführt wird. Das noch weiche Ödem (typische Dellenbildung) lässt sich durch gezielte Hochlagerung des Beins gut beeinflussen. Allerdings hat bereits zu diesem Zeitpunkt eine Fibrosierung des Gewebes eingesetzt. Schreitet die Erkrankung fort, lässt sich die Schwellung auch durch Hochlagerung des Beins nicht mehr beseitigen. Aus der teigigen Schwellung entwickelt sich die für das III. Stadium typische harte Schwellung bzw. eine Elephantiasis. Dazu treten irreversible Hauterscheinungen wie Verfärbungen auf. Ob operative Maßnahmen dann noch sinnvoll sind, sollten lymphologisch geschulte Ärzte zusammen mit Chirurgen entscheiden.

Therapiemöglichkeiten:

Die erste naturheilkundliche Maßnahme sollte  sein:

Zufuhr von hochaktiven Proteasen wie Bromelain, Lysozym und Trypsin und parallele Gabe von Antioxidantien (z. B. innovazym, Fa Innova Vital). Damit werden die übermäßig ablaufenden entzündlichen Vorgänge sinnvoll herab geregelt!

Beispielsweise können Selen und sekundäre Pflanzenstoffe zugeführt werden, die dann als intra- und extrazellulär wirksame Antioxidantien zur Verfügung stehen, wie Zink, die Vitamine C und E sowie Lysozym!

Messbar führen solche Veränderungen im Lymphgefäßbereich zu erhöhtem oxidativen Stress und der ungewöhnliche Druck erniedrigt zusätzlich die lokale Sauerstoffversorgung. Selbst In der neueren Heilkunde hatte man daher zu Recht von einer „Versumpfung“ des Gewebes gesprochen, in der biologischen Medizin werden  Begriffe wie „Verschlackung und Übersäuerung“ verwendet.

Schon seit langen ist bekannt, dass sich bei chronisch verlaufenden Entzündungen die körpereigenen anti-oxidativen Schutzsysteme (Glutathion etc.) zunehmend erschöpfen und damit die Radikalenbildung zunimmt. Folge ist unter anderem auch eine vermehrte Durchlässigkeit von Gefäßen.

In diesem Zusammenhang sollte auf die additive Wirkung von Vitamin D3 (D- Mulsin) hingewiesen werden. Aktuelle immunologische Forschungen zeigen den nachhaltigen Einfluss dieser Substanz nicht nur auf Immunzellen (Phagozyten, B-Zellen, regulatorisch wirksame T-Zellen), sondern auf den die chronische Entzündung fördernden Botenstoff NK kappa B, der aufgrund der vorne angegebenen Ereignisse in der Lage ist, dauerhaft die sog. Entzündungsgene anzuschalten. Aufgrund persönlicher  Erfahrungen sowie Erkenntnissen der Literatur kann eine tägliche Dosis von 2-3.000 IE empfohlen werden.

Die 2. naturheilkundliche Maßnahme muss sein: Entsäuerung , Verminderung der Durchlässigkeit sowie Erhöhung des Lymphflusses:

Es ist histologisch erwiesen, dass sich im betroffenen Gewebe eine chronische Entzündung entwickelt, wobei es also neben erhöhtem Druck zusätzlich zu Permeabilitätsstörungen der Lymphgefäße kommt. Chronische Entzündungen führen zur lokalen Azidose, daher sind auch Basenmittel angezeigt! Permeabilitätsstörungen wirken Bioflavonoide gut entgegen, daher ist innovazym plus (mit Omega 3 Fettsäuren, Dosierung 7 Tabletten/Tag  und Hinweis auf Nüchterneinnahme)  in Kombination mit innova balance besonders wirksam.  Sogar eine gewisse Erhöhung des Lymphflusses lässt sich zudem mit Proteasen erzielen. Die Lymphdrainage  (Achtung Gegenanzeigen bei noch bestehenden Tumoren!) führt zu deutlicher Anregung des Lymphflusses und ist daher in das Gesamttherapiekonzept zu integrieren.

Erfahrungsgemäß liegt bei vielen Betroffenen aufgrund der langandauernden Erkrankung sowie diversen Therapieversuchen mit Antibiotika auch eine Störung der Darmflora vor. Es empfiehlt sich beispielsweise ein 3 Monatskur mit Enterokokken (Symbioflor1) oder Laktobazillen/Bifidobakterien (Symbiovital) ggf. mit Mutaflor (E. coli Stamm).

Die hier angeführten Erkenntnisse und Ergebnisse stützen sich auf die Erfahrungsheilkunde,  sie sind aber aufgrund der Vielzahl von Therapeutika  nicht im Sinne der klassischen Medizin in DB-Plazebo-kontrollierten Studien untersucht worden. Kann es den chronisch leidenden Menschen zugemutet werden auf  „saubere klinische Ergebnisse“ zu warten, die sich aufgrund der Komplexität ohnehin nur schwer erbringen lassen?

Allerdings: Die parallele Maßnahme muss sein, den bestehenden Druck dauerhaft zu senken. Das wird durch die komplexe Entstauungstherapie erreicht.

Die in situ verbleibende Flüssigkeitsmenge erzeugt zunehmenden Druck und führt zur Erweiterung der Lymphgefäße. Der normale Aufbau der Lymphgefäße Intima, Media mit Muskelschicht und Adventitia (Aussenschicht) verändert sich.

Nachdem offensichtlich im Gewebe ein Sauerstoffmangelzustand herrscht, kommt für den naturheilkundlichen Therapeuten auch die Verwendung von OZON (ROCKITANSKY-STIEFEL) bzw. die intravenöse Sauerstofftherapie nach  Dr. REGELSBERGER in Betracht.

Die Leitlinie der klassischen Medizin stellt die Pathophysiologie/Entstehung des chronischen LÖ ähnlich dar, misst aber medikamentösen Maßnahmen wenig Bedeutung zu, insb. bleiben die hier vorgetragenen Therapiemaßnahmen unerwähnt. Dadurch ist der Patient u.a. gezwungen, die Kosten für diese wertvollen Maßnahmen selbst zu übernehmen.

Es ist aber nicht auszuschließen, dass die Zukunft hier Veränderungen bringt: Schon jetzt (2011) werden Bromelain bzw. Kombinationen und Antioxidantien in der Zeitschrift für Komplementärmedizin als sinnvoll und nachhaltig dargestellt.

Die Ernährung sollte im Sinne der biologischen Gesamt-Situation umgestellt und auf den (chronisch einwirkenden) Stress muss geachtet werden! Hitzeeinwirkungen (Sauna, Sonnenbaden etc.)auf die Lymphödeme sind strikt zu meiden. Hochdruckmittel, die Diuretika enthalten, sollten solche Patienten nicht einnehmen, da sie auf das eiweißreiche Ödem keinen Einfluss nehmen!

Chirurgische Therapiemöglichkeiten:

Derzeit gibt es zwar einige erfolgsversprechende Therapiemethoden -wie die sie z. B. an der Universität in Freiburg in Zusammenarbeit mit der Foeldi -Klinik  oder plastisch-chirurgischen Abteilungen an anderen Universtäten in Erlangen oder Heidelberg praktiziert werden- aber die möglichen Verfahren haben sich deutschlandweit bisher nicht durchgesetzt. Eine gute Übersicht über die derzeitigen Möglichkeiten finden die Betroffenen in der im Internet befindlichen Seite des „Vereins zur Förderung der Lymphödemtherapie e.V.“)

Prophylaxe derzeit unzureichend

Natürlich wäre es optimal, die Patienten im Vorfeld (vor OP/Behandlung) eingehend auf die mögliche Entstehung eines LÖ zu unterrichten und sofort nach OP auch mit der Behandlung zu beginnen. Die jetzige Situation ist aber dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl der Patienten weder nach OP eine Rehabilitation durchläuft noch über die therapeutischen Möglichkeiten unterrichtet wird. Das ist ein Versäumnis, das man nicht den Ärzten, sondern in erster Linie den Krankenkassen anlasten muss.

Literatur (Auswahl)

Földi E et al.: Zur Diagnostik und Therapie  des Lymphödems. Deutsches Ärzteblatt 95, 1998

GfbK INFO: Lymphödeme. 2015

Inderst R. Chronische low-Level Entzündungen. EHK 66, 2017

Korpan M: Behandlung des Lymphödems mit Enzymen. MMW Taschenbuch, Herausg.: Wrba H et al München 1997

Kraft K: Lymphödem. MMW-Fortschr. Med. Nr. 16/2001

Negar Vaezipour:

Inzidenz und Risikofaktoren des sekundären Lymphödems nach Therapie des Mammakarzinoms

DISSERTATION Freiburg 2015

 

Siems W und R Brenke: Chronische Lymphödeme umfassend behandeln. DAZ 38/2004

AWMF Leitlinie : Diagnostik und Therapie der Lymphödeme-2009

 

 

 


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Livestream Symposium: The Genetic Basis of Primary LE in Humans, Current State of the Science am 22. Mai

Quelle: Livestream Symposium: The Genetic Basis of Primary LE in Humans, Current State of the Science

Schauen Sie sich live, organisiert und ermöglicht von LE & RN ein Symposium (in Englisch),  über „Die genetische Basis der primären LE in den Menschen, der aktuelle Stand der Wissenschaft“, mit Dr. Peter Mortimer an . Sie können zuschauen, auf der Website von LE & RN oder auf Youtube. Es folgt live „Fragen und Antworten“. Das Symposium beginnt am Montag, den 22. Mai um 10 Uhr Eastern Daylight Time. (3pm GMT, 9am CDT, 8 Uhr MDT, 7 Uhr PDT).

Professor Peter Mortimer, ausgebildet in der Dermatologie in Sheffield und Oxford, wurde ernannt als Arzt im“ Skin Department “ bei St. George’s und Beratender Hautarzt an die Royal Marsden Hospital seit 1986 und ist Professor für Dermatologische Medizin an der University of London seit 2000. Seine Interesse an Lymphgefäße begann in Oxford, wo er seine These über, die Messung des Lymphflusses geschrieben hat. Die aktuelle Forschung konzentriert sich auf Brustkrebs-bezogene Lymphödeme, die genetische Basis der primären Lymphödem und Lipödeme sowie Melanome die durch Lymphgefäße verbreitet werden. Er hat über 240 Publikationen die auf PubMed veröffentlicht worden. Er ist Chef-Forscher in Forschungsprogrammen mit Zuschüssen von The Wellcome Trust, British Heart Foundation und Cancer Research UK. Seine klinische Praxis beschäftigt sich fast ausschließlich mit chronischen Ödemen, Lymphödeme, lymphatischen Fehlbildungen, lymphgebundenen Erkrankungen und Lipödeme. Er ist ein Gründer von des Lymphoedema Support Network sowie der British Lymphology Society, und ernannt zu den ersten klinischen Training Fellow in der Lymphgefäßmedizin in Großbritannien.

Es lohnt sich sicherlich, auch mit keine 100% English Kenntnisse dieses anzuschauen, entweder live oder zum späteren Zeitpunkt. Nochmal meinen herzlichen und aufrichtigen dank für die fantastische Arbeit und globalen Einsatz von der Lymphatic Education and Research Network.

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Join LE&RN for this livestreamed Symposium, „The Genetic Basis of Primary LE in Humans, Current State of the Science,“ with Dr. Peter Mortimer. You can watch it above, here on LE&RN’s website, or on Youtube. It will be followed by a live Q&A. The Symposium will begin on Monday, May 22, at 10am Eastern Daylight Time. (3pm GMT, 9am CDT, 8am MDT, 7am PDT).

Professor Peter Mortimer trained in Dermatology in Sheffield and Oxford. He was appointed ‚Physician to the Skin Department‘ at St George’s and consultant skin physician to the Royal Marsden Hospital since 1986 and has been Professor of Dermatological Medicine to the University of London since 2000. Interest in lymphatics began in Oxford where he undertook his thesis on ‚the measurement of skin lymph flow‘. Current research is focused on breast cancer related lymphoedema, the genetic basis of primary lymphoedema and lipoedema as well as melanoma spread by lymphatics. He has over 240 publications cited on PubMed. He has been Chief Investigator on research programme grants from The Wellcome Trust, British Heart Foundation and Cancer Research UK. His clinical practice deals almost entirely with chronic oedema, lymphoedema, lymphatic malformations, lymph-related disorders and lipoedema. He is a founder of both the Lymphoedema Support Network and British Lymphology Society and appointed the first Clinical Training Fellow in Lymphovascular Medicine in the UK.


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Collaboration between two Stanford labs has resulted in the discovery of a molecular cause for lymphedema the first possible drug treatment for it

Study finds first possible drug treatment for lymphedema

Collaboration between two Stanford labs has resulted in the discovery of a molecular cause for lymphedema and the first possible drug treatment for it.

Woman standing in front of her garden and home

Tracey Campbell suffers from lymphedema and is participating in a clinical trial of a drug to determine whether it can treat the painful condition.
Mark Williams

Tracey Campbell has lived for seven years with lymphedema, a chronic condition that causes unsightly swelling in her left leg.

The disease, which stems from a damaged lymphatic system, can lead to infections, disfigurement, debilitating pain and disability. There is no cure. The only available treatment is to wear compression garments or use massage to suppress the swelling, which can occur throughout the body in some cases. Campbell — who had two quarts of excess water in her left leg by the time she was diagnosed — has for years worn restrictive garments 24 hours a day and has spent an hour each night massaging the lymph fluid out of her leg.

Lymphedema is uncomfortable, exhausting and dangerous if left uncontrolled. As many as 10 million Americans and hundreds of millions of people worldwide suffer from the condition, many from the after-effects of cancer therapy treatments.

“There’s this extra layer of emotional burden,” said Campbell, who added that she has to be constantly vigilant to protect against infection. “All you want to be is normal.”

Now there’s new hope for a possible pharmaceutical treatment for patients like Campbell. A study led by scientists at the Stanford University School of Medicine has uncovered for the first time the molecular mechanism responsible for triggering lymphedema, as well as a drug with the potential for inhibiting that process.

The study was published May 10 in Science Translational Medicine.

“We figured out that the biology behind what has been historically deemed the irreversible process of lymphedema is, in fact, reversible if you can turn the molecular machinery around,” said Stanley Rockson, MD, professor of cardiovascular medicine and the Allan and Tina Neill Professor of Lymphatic Research and Medicine at Stanford. Rockson shares senior authorship of the study with Mark Nicolls, MD, professor of pulmonary and critical care medicine. Stanford research scientists Wen “Amy” Tian, PhD, and Xinguo Jiang, MD, PhD, share lead authorship of the study and are also affiliated with the Veterans Affairs Palo Alto Health Care System.

‘Fundamental new discovery’

“This is a fundamental new discovery,” said Nicolls, who is also a researcher at the VA Palo Alto.

Stanley Rockson

Stanley Rockson

The researchers found that the buildup of lymph fluid is actually an inflammatory response within the tissue of the skin, not merely a “plumbing” problem within the lymphatic system, as previously thought.

Working in the lab, scientists discovered that a naturally occurring inflammatory substance known as leukotriene B4, or LTB4, is elevated in both animal models of lymphedema and in humans with the disease, and that at elevated levels it causes tissue inflammation and impaired lymphatic function.

Further research in mice showed that by using pharmacological agents to target LTB4, scientists were able to induce lymphatic repair and reversal of the disease processes.

“There is currently no drug treatment for lymphedema,” Tian said. Based on results of the study, the drug bestatin, which is not approved for use in the United States but which has been used for decades in Japan to treat cancer, was found to work well as an LTB4 inhibitor, with no side effects, she said.

Based on the research, bestatin (also known as ubenimex), is being tested in a clinical trial that started in May 2016 — known as ULTRA — as a treatment for secondary lymphedema, which occurs because of damage to the lymphatic system from surgery, radiation therapy, trauma or infection. Primary lymphedema, on the other hand, is hereditary. The results of the research pertain to both types.

Rockson is principal investigator for this multisite phase-2 clinical trial.

“The cool thing about this story — which you almost never see — is that a clinical trial testing the therapy has already started before the basic research was even published,” Nicolls said. “This is the first pharmaceutical company-sponsored trial for a medical treatment of lymphedema, a condition that affects millions.”

Nicolls and Tian are co-founders of Eiccose LLC. Eiccose is now part of Eiger BioPharmaceuticals, which gets the drug from Nippon Kayaku in Japan. Eiger is sponsoring the clinical trial. Nicolls and Rockson are both scientific advisers to the company.

Two labs, two diseases

The study, which got underway about four years ago, began somewhat uniquely as a collaboration between two labs that were studying two completely different diseases. At the time, the Nicolls lab, where Tian works, was studying pulmonary hypertension. The Rockson lab was conducting lymphedema research.

Mark Nicolls

Mark Nicolls

The two teams met through SPARK, a Stanford program designed to help scientists translate biomedical research into treatments for patients.

“I was in a privileged position of seeing two faculty conducting important research and recognizing the possible link in causality,” said Kevin Grimes, MD, associate professor of chemical and systems biology and co-founder of SPARK. “It occurred to me that both diseases affected vascular tissues and had strong inflammatory components.”

“He blind-dated us,” Nicolls said. “When Amy Tian and I looked at the data from Stan’s research, Amy said, ‘It looks like it could be the same molecular process.’”

“It was an arranged marriage between us and Stan which worked out great,” Tian said.

At the time, Rockson had begun to suspect that lymphedema was an inflammatory disease. This led to his team’s discovery that the anti-inflammatory drug ketoprofen successfully helped to relieve lymphedema symptoms, although it wasn’t a perfect drug; side effects were a concern, and it remained unclear how the drug worked at the molecular level.

Meanwhile, the Nicolls lab had discovered that LTB4 was part of the cycle of inflammation and injury that keeps pulmonary hypertension progressing. When researchers blocked LTB4 in rats with the disease, their symptoms lessened and blood vessels became less clogged, lowering blood pressure in the lungs.

“When we became aware of Mark’s work, we began to realize that we were both possibly dealing with the activation of steps downstream of the 5-LO [5-lipoxygenase] pathway,” Rockson said. “This became intriguing and formed the basis of our relationship.”

Joining forces

The two teams joined forces to figure out the mechanism that triggered lymphedema, hopefully revealing a target for drug treatment in humans. After determining that ketoprofen was primarily working on the 5-LO pathway, the researchers began blocking the various endpoint pathways after 5-LO activation in mouse models of lymphedema, Rockson said.

“It turned out that, in fact, we were both dealing with the same branch, which is LTB4,” Rockson said.

When all of the sudden one of your limbs begins to swell, you want to understand what the heck is going on.

“So now it became clear we really were dealing with a very similar biological process in two different diseases,” he said. “Because of Mark’s work in pulmonary hypertension, we knew that we had an ideal form of therapy that we could try in lymphedema as well.”

The Nicolls lab had used the drug bestatin, which blocks the enzyme that generates LTB4, to reverse pulmonary hypertension disease processes. When researchers tested bestatin in the mouse lymphedema model, it worked to reverse symptoms of that disease.

“I’m still in awe,” Rockson said. “There are few situations where you take a problem at the bedside, and go into the lab, and then take discoveries back to the bedside. It’s amazingly gratifying.”

Campbell, who is now participating in the double-blinded, placebo-controlled bestatin trial at Stanford, remains hopeful.

“When all of the sudden one of your limbs begins to swell, you want to understand what the heck is going on,” she said. “It’s a tough condition that few people seem to care about, even though millions and millions suffer with it. We’re hoping for something that gives some relief.”

Other Stanford authors are research associate Jeanna Kim; former medical students Adrian Begaye, MD, and Abdullah Feroze, MD; Roham Zamanian, MD, associate professor of medicine and director of the Adult Pulmonary Hypertension Service; Gundeep Dhillon, MD, associate professor of medicine and medical director of the Stanford Lung Transplant Program; and research assistants Eric Shuffle and Allen Tu. Shuffle and Tu are affiliated with both Stanford and the VA Palo Alto.

Researchers at Georgia Institute of Technology, Virginia Commonwealth University, the University of Michigan Health Systems and the University of Illinois at Chicago are also co-authors.

Eiger BioPharmaceuticals has licensed intellectual property developed by Tian, Rockson, Jiang, Kim and Nicolls involving the targeting of LTB4 for the treatment of lymphedema.

Stanford’s Department of Medicine supported the work.



Stanford Medicine integrates research, medical education and health care at its three institutions – Stanford University School of Medicine, Stanford Health Care (formerly Stanford Hospital & Clinics), and Lucile Packard Children’s Hospital Stanford. For more information, please visit the Office of Communication & Public Affairs site at http://mednews.stanford.edu.

 

 

http://med.stanford.edu/news/all-news/2017/05/study-finds-first-possible-drug-treatment-for-lymphedema.html